Geographische Lage von Nitzkydorf
Nitzkydorf (Nițchidorf) liegt im Banat im Westen Rumäniens, im heutigen Kreis Timiș (Județul Timiș). Der Ort befindet sich im südöstlichen Teil des Kreises, nahe der Grenze zum Kreis Caraș-Severin.
Lage und Koordinaten
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Koordinaten: etwa 45°35′ nördliche Breite und 21°32′ östliche Länge
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Höhenlage: ungefähr 124–132 m über dem Meeresspiegel
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Fläche der Gemeinde: rund 64,12 km²
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Landschaft: flaches bis leicht hügeliges Banater Tiefland
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Naturräumlich: Teil der Gătaia-Ebene, einer Untereinheit der Banater Ebene.
Die Gemeinde umfasst heute drei Ortschaften:
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Nițchidorf – Verwaltungssitz
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Blajova
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Duboz NNițchidorf Timiș
Landschaft
Geographisch liegt Nitzkydorf im Einzugsgebiet des Flusses Timiș (Temesch). Das Gelände ist überwiegend eben, was die Gegend besonders für die Landwirtschaft geeignet macht. Die Gemeinde verfügt über etwa 5.398 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche.
Ein bedeutender Wasserlauf der näheren Umgebung ist der Pogăniș. Er durchquert das Gemeindegebiet von Süden nach Norden und dient als wichtigster natürlicher Abfluss. Zusätzlich gibt es Entwässerungskanäle, die vor allem für die landwirtschaftlich genutzten Flächen wichtig sind. NNițchidorf Timiș
Umgebung
Nitzkydorf liegt:
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etwa 11 km südlich von Buziaș (Bad Busiasch)
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südwestlich von Lugoj
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etwa 35 km südöstlich von Timișoara (Temeswar)
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unmittelbar nahe dem Übergang vom flachen Banat zu den hügeligen Gebieten des östlichen/südöstlichen Banats.
Zu den benachbarten Orten gehören unter anderem Chevereșu Mare, Bacova, Buziaș, Liebling, Sacoșu Mare, Tormac, Șoșdea und Vermeș.
Verkehr
Eine interessante Besonderheit für die Entwicklung des Ortes ist die Eisenbahn. Durch das Gemeindegebiet verläuft die Bahnstrecke Buziaș – Nițchidorf – Tormac – Gătaia. Außerdem führen die Kreisstraße DJ 592B und mehrere Gemeindestraßen nach den umliegenden Orten.
Warum gerade hier ein Dorf gegründet wurde
Die geographische Lage erklärt auch einiges über die Geschichte Nitzkydorfs. Das flache Gelände bot gute Voraussetzungen für die Landwirtschaft und Viehzucht. Gleichzeitig lag der Ort nicht weit von den Verkehrswegen zwischen Temeswar, Lugoj, Buziaș und dem südlichen Banat entfernt.
Die planmäßige deutsche Ansiedlung ab 1784/85 passte daher gut zu den Zielen der habsburgischen Kolonisation: Das Land sollte landwirtschaftlich erschlossen und dauerhaft besiedelt werden.
Kurz gesagt: Nitzkydorf liegt in einer fruchtbaren, überwiegend flachen Landschaft des südöstlichen Banats, im Einzugsgebiet der Temesch und am Übergang zur hügeligeren Landschaft Richtung Caraș-Severin. Diese geografischen Bedingungen waren ein wesentlicher Grund dafür, dass sich dort seit dem 18. Jahrhundert eine bedeutende bäuerliche Gemeinde entwickeln konnte.